Es sind nicht unsere Bedürfnisse, mit denen etwas nicht stimmt.

Es sind die Strategien, die wir wählen, um sie zu erfüllen. 

 

Sie sind entscheidend dafür,

ob wir jemandem (oder uns selbst) Gewalt antun oder

ob wir gewaltigen Erfolg im Sinne aller erleben.

 

Gewalt anwenden oder gewaltig vorankommen?

Um die Angst nicht genug zu leisten zu besiegen.

Sagte der Burnout Gefährdete und trieb sich höher, schneller, weiter an. 

Wir möchten gewaltige Fortschritte erleben.

Und brennen dabei aus.

Um abzuschalten und zu entspannen, was ich so sehr brauche.

Sagte der Süchtige und griff zur Flasche. 

Wir möchten erhellende Momente erleben.

Und vergewaltigen uns dafür selbst.

Um Dir zu zeigen, dass man mich zu respektieren hat.

Sprach der Mensch und schlug zu.

Wir möchten gewaltig Eindruck machen.

Und stellen unser eigenes Licht unter den Scheffel.

Ich brauche einen Beweis für Deine Liebe.

Sagte sie und ließ ihn alleine an der Ecke zurück.

Wir möchten Licht am Ende des Tunnels sehen.

Und sei es mit aller Gewalt.

Du schreibst totalen Bullshit.

Kommentierte er im sozialen Netzwerk.

Dinge sollen einleuchtend sein.

Ansonsten irrt man doch gewaltig.

 Um die Hilflosigkeit und die Schmerzen zu beenden.

Beschloss der Depressive und brachte sich um.

Wir möchten den Schattenseiten unseres Daseins entkommen.

Und dämpfen dabei das Licht des Lebens.

Du bist ein mieser Versager.

Sagte ich zu mir selbst. 

Gewalt im Dunkeln.

Das lässt sich ändern.

Du bist es wert. Packen wir es an.

Gewalt neu definiert.

Zu verstehen, was einen selbst bewegt eröffnet neue Handlungsoptionen.

Zu verstehen, was andere bewegt macht Zusammenarbeit möglich.

Dies ist unsere Mission und Leidenschaft zugleich.